der Ralf im Schnee Teil 1
Am letzten Donnerstag, 8.12.05 gings los: für 3 Tage in die Schneewelt des Ötztales, genauer gesagt nach Obergurgl bei Sölden.
3 Tage Kontemplation im Schnee: entspannen, besinnen, lesen und hie und da ein fetziger Apre-Ski.
Und alles ohne Ski/Snowboard - bin halt doch ein Schisser!
Musste mir natürlich von allen Seiten anhören, ob ich nicht doch versuchen will - mach ich auch - nächstes Jahr.
Rumstapfen im Schnee, klingt langweilig - ist es aber nicht, wie solls langweilig werden mit 5 super netten und lustigen Leuten.
Insgesamt 4 Damen und 2 Herren (inkl. mir).


Die Unterbringung war echt der Hit, war von Claudi super ausgesucht und gebucht. s’Hoamatl - klingt bescheuert, war aber echt nett da, super sauber, ruhig und mit Saunabenutzung, Whirlpool etc.
Am ersten Tag gings zunächst zur Tourist-Information, mit mäßigem Erfolg, ausser Ski/Snowboardfahren gibts da nicht viel. Also hab ich mich aufgemacht die Langlaufloipen zu ruinieren. Erstes Ziel: die Schönwiesenhütte, laut Skigebiets-Flyer in 40Minuten zu erreichen - aha. Die Schönwiesenhütte hab ich zwar nicht gefunden, 
dafür durfte ich feststellen, dass es die Österreicher mit Wegweisern nicht so haben, mit km-Angaben schon gar nicht.
Nachdem nach ca. 2.5 Stunden Sackgassen-ausloten und Den-Berg-in-Serpentinen-hochstapfen die Hütte immer noch nicht in Sicht war, dafür der Schnee immer tiefer, gab ich diese heroische Herausforderung auf und schleppte mich in eine andere Hütte: David’s Skihütte.
Meine erste Skihütte - nach 30Minuten durfte ich mein Bier bestellen, da war die Hölle los. Der Wirt war ein achtarmiges Wunder der Natur. Nach ein wenig Bierverkostung - das österreichische Bier schmeckt scheisse, irgendwie nach Hähnchen - gings zu Fuß den Hügel runter und für schmale 6,- € mit dem Lift einen anderen Berg rauf.
Treffen mit meinen ski- und boardsüchtigen (und leicht masochistisch veranlagten) Reisegefährten in der angesagten Nederhütte

Mein erster Apres-Ski… Mehr in Teil 2









