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der Ralf im Schnee Teil 2

Mein erster Apres-Ski
das heisst sämtliche Hemmungen fallen lassen (und die ein oder andere Oberbekleidung!) und einfach abtanzen.
Nach 4Weizen und 2Willis geht das wie von selbst…

Das geilste, für mich, war meine Bewegungsfreiheit im Vergleich zu den Skishuh-Bewegungslegastenikern, die seitwärts, sich festhantend, die Klotreppe runterhumpeln und im Stehen aussehen wie menschliche Fragezeichen.
Erstaunlich auch, wie auf einmal alles zu total schrottiger Musik (Schneewalzer und ACDC) abgeht wie Schmitz’ Katz’.
Nach dem Apres-Ski liessen wir uns, skifahren ging bei dem ein oder anderen nicht mehr so richtig, mit einem riesen Skimobil - ein Service der Skihütte - die Piste runter zurück ins Apartement bringen, wo es lecker Flammkuchen zu speisen gab - danke Marco, hast du gut hinbekommen!

Am nächsten Tag ging für mich mal wieder zu Fuss ab auf die Loipe, diesmal in Richtung Hochgurgl. Naja, ganz bis Hochgurgl hats bei mir dann doch nicht gereicht, aber zumindest bis zur Hochgurglbahn
Hochgurglbahn
Satte 3 Stunden insges. hin und zurück. Beinahe hätte ich mich um den Genuss der hohen Mut gebracht. Dazu nur eins: es war verdammt kalt in dem Einsessellift die 2670m rauf!
hohe Mut - Sessellift
Belohnt wurde ich durch das kälteste Weizen ever!
scheisskaltes Weizen hier!
Das war denn soweit auch das Highlight des Trips, danach wieder runter und Apres-Ski, diesmal etwas schonender für Körper und Geist, denn lecker Nudeln in mehreren Variationen warteten (Danke Yvonne!).
Das wars denn auch schon, nach einen feinen Abend mit noch feinerer Feuerzangenbowle stand am nächsten Tag die Abreise an. Noch ein wenig die Sonne und den Schnee geniessen und ab auf die Piste.
Alles in allem war meine Annäherung an das Thema Skiurlaub für mich zufriedenstellend verlaufen. Ich könnte mich sogar mit dem Gedanken anfreunden, nächstes Jahr dieses finanziell total unökonomische Spektakel um die Komponente Snowboard-Kurs zu erweitern…

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