Wenn der Gorilla zweimal brüllt
Gestern durfte ich in das großartigste, cineastische Highlight des Jahres begutachten:
King Kong
Das deutlichste Anzeichen dafür, das Peter Jackson für diesen Film verantwortlich zeichnet ist wohl die Überlänge. Ich vermute, wenn die Geldgeber es zugelassen hätten, hätte Jackson einen Zweiteiler aus diesem Remake eines kleinen Monster-B-Movies gemacht.
Ein klares Negativum sind die bombastischen Übertreibungen. Klar, es gehört zum Plott des King Kong-Klassikers, dass sich der eindrucksvoll pepelzte Hauptakteur mit irgendwelchem Getier rumschlagen muss, um sich seiner Angebeteten als potenter Beschützer zu beweisen. Aber muss das derart übertrieben werden? Stundenlange (subjektiver Eindruck des Autors) Kampfzenen mit T-Rexen sind am Anfang ganz nett, nerven aber recht schnell.
Von der übertrieben Vermenschlichung King Kongs möchte ich erst gar nicht reden, auch hier wurde total übertrieben und lustig ist das nur begrenzt.
Ich muss ehrlich sein, von der Umsetzung her war der Film echt beeindruckend hinsichtlich der Animationen. Alles andere wurde unerträglich Übertrieben und brachte den Die-Schöne-und-das-Biest-Plott in keinster Weise weiter voran, als dies das Original tat.
Auch hier gilt wiedereinmal, man muss den Film gesehen haben, um darüber zu urteilen.








