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Archive for Januar, 2006

Das Grauen hat einen Namen: CenterParc

Montag, Januar 30th, 2006

CenterParcsIch habe das Grauen gesehen.
Das Grauen des Massen-Naherholungs-Tourismus in Form des CenterParcs De Hutenheugte bei Dalen, Niederlande.
Grund meines Besuches in der Individualismustouristenhölle mit Nassbereich war ein angesetztes Wochenend-Meeting der Firma deren Angestellter ich zur Zeit bin.
Das erste, was es in der Niederländischen Einöde von diesem Tempel der Familien-mit-Kindern-Erholung zu sehen gab, war der Parkplatz. Allein auf diesem Parkplatz liessen sich bereits einige Mehrfamilienhäuser mit Spielplatz und Ententeich unterbringen.
Nachdem man bei der Rezeption, ein kleines representatives Häusschen in dem es zuging wie am Schalter so mancher Fluggesellschaft auf dem Frankfurter Flughafen zur Urlaubssaison, die Aufenthaltsberechtigung in Form des Bungalowschlüssels und der Parkerlaubnisplakette erhalten hatte, öffneten sich die Tore zum Erholungsglück auch für das mitgeführte KFZ.
Nach ca. 10minütiger Fahrt quer durch das Gelände, ein Gelände von der Grösse eines afrikanischen Bundesstaates, war die uns zugewiesene Behausung, ein 6Personenbungalow in schnell-und-günstig-Bauweise, erreicht.
Mir, mit dem Mal des Spätgeborenen, fiel natürlich das Kinderzimmer zu, oder sollte ich besser sagen die Kinderzelle, ausgestattet mit schmucken Stockbett und Hocker. Dem durchschnittlichen, bundesdeutschen Verurteilten zu 4Jahren ohne Bewährung erwartet vermutlich eine etwas geräumigere Unterkunft, aber man ist ja im Urlaub, oder in meinem Fall zum Arbeiten hier.
Das Wohnzimmer, das muss ich zugeben, war recht schmuck eingerichtet mit Sofas, Sessel und, man höre und staune, mit offenem Kamin in dem sich das mittgebrachte Holz, man will sich ja das in Plastik eingeschweisse Holzpack im CenterParc eigenen Supermarkt für teures Geld sparen, vortrefflich verfeuern lies.
Was sich meinem Verständniss hartnäckig verschliesst, ist die Tatsache, dass der “Parc” zu dieser heimeligen Jahreszeit voll ausgebucht war.
Einen detailierten Bericht über meinen Kurzaufenthalt im Wasservergnügungscenter des Parcs spare ich mir, als erklärter Feind von chlorgeklärtem, fliesenumschlossenen Massensanitäreinrichtungen, an dieser Stelle. Nur soviel: wer auf Kindergeschrei, überteuerte Getränke und Speisen, zu Fettleibigkeit neigende deutsche Touristen in Badehose auf Plastikstühlen und kurzstreckige Wasserrutschen steht, sollte dem CenterParc Hutenheugte unbedingt einen Besuch abstatten.

Leckerlies für den Firefox

Donnerstag, Januar 26th, 2006

Für den ein oder anderen Webdesigner kann es schon nervig werden, wenn er zwei Browser aufmachen muss, um eine Seite zu checken.
Das lässt sich mit IETab jetzt vereinfachen. Mit dieser schnuckeligen Extension kann der werte Anwender wählen, mit welcher Engine die Seite gerendert werden soll.

Eine aufgebohrte JavaScript-Console bietet die Extension FireBug. Die JS-Fehler der aktuellen Seite werden ausführlich angezeigt, ein DOM-Inspektor ist ebenfalls eingebaut.

Das Web ist tot, lang lebe das Web!

Dienstag, Januar 24th, 2006

Totgesagte leben länger. Nachdem O’Reilly mit dem Buzzword “Web 2.0” eine Renaissance des Webs eingeläutet hat, sehen sich so manche an die Goldgräberzeit der New-Economy zurück.

Dabei ist “Web 2.0″ nur alter Wein in neuen Säcken, dahinter verstecken sich keine wirklichen Neuentwicklungen oder bahnbrechende und revolutionäre Technologien.
AJAX, RSS, Webservices und wie sie alle heißen die sexy Buzzwords, bedeutet das doch nichts anderes, als die bestehenden Techniken auszureizen und sinnvoll nutzbar zu machen.

Nichts desto trotz: scheint da am Ende die New-Economy ihre Köpfe aus den Luftschutzbunkern zu stecken und morgenluft zu wittern?
Wer kann sich noch an das Schreckgespennst so mancher Unternehmensführer erinnern, welches den treffenden Namen “Dotcomtod” trug?
Dotcomtod ist wieder da, auferstanden aus Ruinen und mit neuem Namen:
boocompany.com schickt sich an, die verfolgten Jünger der (nicht mehr ganz so )neuen Medien mit “exitorientierte Unternehmensmeldungen” zu versorgen.

Die Anhänger alter Zeiten können bei boocompany vortrefflich in alten Meldungen stöbern und liebgewonnene Erinnerungen auffrischen. Die Meldungen der Mutter der Schwarzseher sind auf die neue Plattform gerettet worden.
Naja, dann schaun’ wir mal, was noch so kommen mag…

Levi’s 50iPod

Freitag, Januar 20th, 2006

gelesen bei golem.de

Darauf hat die Welt gewartet: eine iPod-kompatible Hose.

die iPod Hose

Irgendwann gibt’s dann den iPod-kompatiblen Darmausgang mit Anschlußmöglichkeit des Stammhirns.

der Ralf lernt Flash

Mittwoch, Januar 18th, 2006

Heute ist ein etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk eingetrudelt:
ActionScript 1&2 verständlich erklärt

(vielen Dank Miri & Martin)

Jetzt gehts los, jetzt wird Flash gelernt, ein Projekt welches ich schon lange vor mir her schiebe und bisher nie angegangen bin.
Da ich mehr so der haptische Typ bin, ist das für mich der einzige Weg, mir was neues anzueignen.
Das Buch ist, wie ich jetzt schon sagen kann, absolut zu empfehlen. Es wird Kapitelweise alles angesprochen, was für den Laien wichtig ist, sogar (wers braucht) Basics in Sachen Programmierung. Wie ich das so überblicken kann, wird wohl so ziemlich alles abgehandelt, was man zu Flash wissen muss und das mit Praxisbeispielen und Tips am Rande.
Eine detailierte Rezension wird nachgereicht, sobald ich das geile Stück Drucksache durch habe.

Fußball-WM in Deutschland - lächerlich

Freitag, Januar 13th, 2006

So, jetzt muss ich mal als Außenstehender meinen Senf zum Thema Fußball-WM abgeben:

Wie hat es Deutschland bloß geschafft, sich die WM zu angeln? Der TamTam, die Skandale und Unfähigkeiten werden langsam peinlich.
Erst soll man die Hosen runterlassen, wenn man Karten haben möchte und dann bekommt man noch nicht mal welche (oder doch? oder nicht? vielleicht?)
Dann fühlte sich die Stiftung Warentest (!?) wohl nicht ausreichend mit einbezogen und überlegte sich, mal so nebenbei, den deutschen Stadien Minuspunkte zu vergeben, damit man sich auch mal wieder ins Gespräch gebracht hat. Vielleicht ist das Testen von Kindersitzen und Gurken-im-Glas auf Dauer zu langweilig geworden.

Und jetzt wird die Grand Opening Gala im Berliner Stadion abgesagt. Angeblich weil man den Rasen innerhalb 6 Tagen für das erste Spiel nicht wieder gebügelt bekommt. Das ist alles so lächerlich. Vielleicht hätte sich die Fifa mal in der Preisfindungsphase etwas zügeln sollen, dann hätten auch mehr die Karten zur Eröffnungs-Gala gekauft.
Diese Profilneurotiker treten sich vor lauter Geltungssucht gegenseitig auf die Füsse und stehen sich selbst im Weg.

Manchmal fühl ich mich als Fußball-Agnostiker wie auf einem anderen Planeten. Mal sehen was man sich bis zum Sommer noch so alles zur Unterhaltung der Massen einfallen läßt.

Techno-DJ Mark Spoon tot

Donnerstag, Januar 12th, 2006

gelesen im Spiegel

Der Löffel ist tot - krass. Naja, leiden konnte ich Ihn zwar nie so richtig, aber den ein oder anderen Track hat er schon gut hinbekommen - muss man ihm lassen. Er war mal ein Teil meiner Clubvergangenheit - jaja die gute alte Zeit. Hingerafft angeblich durch Herzinfarkt - und das mit 39, das hat er nun wirklich nicht verdient.
Machs gut Spoon!

Was du schon immer über AJAX wissen wolltest…

Montag, Januar 9th, 2006

…aber die Fragen nicht kanntest:
TEIA AG: Online-Versionen
Kostenneutrales Online-Buch zum Thema AJAX .
Interessant auch, wie dieses Thema langsam grassiert, hier schon die erste OpenSource Rapid-Entwicklungsumgebung in Java: ThinkCAP