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Ausnahmezustand in Köln

Man muss es einfach gesehen und erlebt haben:
Weiberfasching in Köln

Weiberfasching in Köln

Spontan geplant und noch spontaner am Mittwoch gegen Mitternacht gestartet. Drei fesche jungs auf der Jagd nach wilden, kölner Faschingsweibern…
Der junge Abend startete bereits ausgesprochen chaotisch denn das im Internet ausgewählte Hotel entpuppte sich als übelste Absteige in ganz Köln. Zwar schön nah am Bahnhof gelegen, aber in einer Strasse in der die kölner Stadtverwaltung wohl an der Strassenbeleuchtung sparen musste. Zentralverriegelung zu und durchstarten auf der Suche nach etwas akzeptablerem.
In der nötigen Faschingsgrundstimmung guckt man nicht aufs Geld also ignorierten wir sämtliche Lowcost Unterkünfte rund um den Bahnhof, denn man(n) hat ja Klasse. Nachdem sich das Hyatt, Maritim und Konsorten sich, obwohl fast leerstehend, weigerten uns ein Dreibettzimmer zur Verfügung zu stellen, landeten wir schliesslich im Marriott.

Marriott Köln
Analysierend lässt sich in Nachhinein sagen, dass zur Faschingszeit in Köln die nieder- und mittelpreisigen Hotels ausgebucht sind, die hochpreisigen Sterne-Hütten aber fast leerstehen, weil sich dort wohl keiner der Faschingswilligen hintraut.
Jedenfalls waren die Jungs an der Rezeption des Marriott fit und umsatzorientiert und stellten uns für eine Nacht ein erstklassiges Zweibettzimmer mit Beistellbett bereit, dass uns nur so die Ohren schlackerten. Bei 150,- EU, Vorauskasse versteht sich, für eine Nacht mit Frühstück kann man nur zuschlagen.

Vor polnischen Taxifahrern muss ich den Kölnbesucher ohne entsprechende Kenntnis des kölner Nightlifes jedoch warnen:
Ehe wir es uns versahen, standen wir in einem sog. Saunaclub mit (O-Ton) “Lecker Mädschen zum knutschen und poppen zu moderaten Preisen”. So wohl war uns bei der Sache nicht wirklich, schliesslich wollten wir einfach nur einen Trinken und hatten auf 30,- EU Eintritt absolut keinen Bock also raus. Der Taxifahrer, um seine Procision geprellt, liess jedoch nicht locker, drei unternehmungslustigen Landeiern das Nachtleben zu präsentieren, schliesslich liessen wir uns breitschlagen, eine Tabledancebar (”garantiert moderate Preise mit lecker Mädschen”) zu besuchen.
Stardust Köln
Gepfefferte Getränkepreise verleideten uns auch diesen Augenschmaus und wir traten resigniert die Heimfahrt ins Hotel an.
Das Geld mag zwar zu Fasching lockerer sitzen, doch das Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen.

noch mehr Weiberfasching

Der nächste Tag entschädigte jedoch für alles: zu Fasching herrscht in Köln echt der Ausnahmezustand.
Was soll ich sagen? Überall “lecker Mädschen” und das ganz ohne “moderate Preise” :)

One Response to “Ausnahmezustand in Köln”

  1. pino
    März 28th, 2006 00:21
    1

    wow was war das für harte tage??? du hättest in deinem text noch was von der showinlage vom söhnchen schreiben müssen…….. gelle zebra ;) war ein lustiger abend auch ohne lecker mädschen aber dafür mit rocky ….lg pino

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